Digital Publishing Trends 2018

In guter Tradition fassen Harald Henzler von smart digits und ich wie bereits in den letzten Jahren zur Buchmesse in Frankfurt aus unserer Sicht wichtige Trends zusammen und reflektieren deren Auswirkung auf die Branche. Dabei erheben wir weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch den der umfassenden Analyse. Ziel ist die Anregung, das Nachdenken über das, was auf der nächsten Buchmesse schon wieder in anderem Lichte dastehen wird. Der erste Teil unser Zusammenfassung der Trends des Jahres dreht sich um die Frage der Sichtbarkeit, im zweiten Teil werden die Tools und Technologien dazu behandelt. Lesen Sie unsere Artikel dazu auf meiner Partner-Plattform smart digits!

Beyond Gutenberg: Wie das Buch sich verändert

In Frankfurt auf der Buchmesse hatte ich das Vergnügen, für eine Interview-Reihe im Auftrag des Schweizer Buchbranchen-Verbandes etwas zur Zukunft des Buchs zu erzählen – wie sich Nutzung, Distribution und das Medium an sich verändert und noch verändern wird. Ein Schlaglicht auf die aktuelle Entwicklung des Buchmarkts:

In der Interview-Reihe kamen auch Branchen-Experten wie Harald Henzler, Peter Schmid-Meil und Steffen Meier zu Wort: Alle Videos von der Buchmesse sind auf Youtube im Channel „Beyond Gutenberg“ von Studio Docmine zu sehen – wenn Sie Zeit und Lust für eine aktuelle Trendschau haben, schauen Sie doch gerne einmal rein!

Innovations-Strategien im Publishing: Verlage als CMS-Anbieter

Die Digitalisierungs-Projekte und Web-Auftritte deutscher Verlage dürften jetzt alle volljährig sein – um das Jahr 2000 starteten die meisten davon. Die dazu notwendigen Content-Management-Systeme sind mittlerweile zum festen Bestandteil der Systemlandschaft und IT-Infrastruktur im Publishing geworden. Aber CMS ist nicht gleich CMS: Von leichtgewichtigen Web-CMS-Applikationen bis zu hochintegrierten XML-Systemen für alle Inhalte und Publikationskanäle eines Verlags ist die Landschaft der Lösungen und Systemanbieter mittlerweile kaum noch überschaubar. In den letzten Jahren gibt es daneben aber einen bemerkenswerten Trend: Einzelne Verlagshäuser werden selbst zu CMS-Anbietern und bringen ihre zunächst für den eigenen Bedarf entwickelten Lösungen auch als Standard-System auf den Markt.

Mein ursprünglich bei smart digits dazu erschienener Artikel zu diesen nach wie vor hochspannenden Thema wurde gerade in leicht aktualisierter Form in Steffen Meiers digital publishing report (den ich an dieser Stelle auch generell sehr empfehlen möchte) wiederveröffentlicht. Für einen Blick auf spannende Fallbeispiele für modernes Verlags-Content-Management lesen Sie doch einmal in den aktuellen dpr hinein!

Neue Impulse für das digitale Lesen: Der Digital Publishing Summit Europe 2018

Nach der Fusion von W3C mit dem IDPF, die im letzten Jahr vollzogen wurde, ist die Arbeit der Branchengruppen für Verlage und Medienunternehmen unter dem Titel Publishing@W3C inzwischen gelebte Realität. Und seit diesem Jahr ist auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Mitglied im W3C, um an der internationalen Kooperation von Publishing-Unternehmen und Technologie-Anbietern für die Weiterentwicklung des Internet und seiner Basis-Technologien mitzuwirken. Als Forum für die Publishing-Aktivitäten des W3C in Europa hat sich der Digital Publishing Summit als Kongress etabliert. Im letzten Jahr fand er zum ersten Mal in Brüssel statt, dieses Jahr war die Metropole Berlin der Veranstaltungsort. Zwei Tage lang trafen sich hier ca. 150 Vertreter von Verlagen, Dienstleistern, Technologie-Anbietern und Organisationen wie W3C und EDRLab, um neue Entwicklungen und Impulse rund um das digitale Lesen auszutauschen. Das European Digital Reading Lab, eine französische Non-Profit-Organisation für die Förderung von Technologien im Bereich digitales Lesen, übernahm dabei Programmgestaltung und Organisation des Kongresses. Ein Überblick über die wichtigsten Themen und News des Kongresses:

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Google Talk to Books: Die Zukunft der Buchsuche?

teaserMit „Talk to Books“ hat Google Anfang des Monats eine neuartige Such-Applikation vorgestellt, die ihre Inhalte aus Büchern bezieht bzw. in ihrer Trefferliste Ergebnisse aus Google Books präsentiert. Talk to Books erscheint in einer Reihe von Experimenten mit neuer KI-Engine zur semantischen Analyse natürlicher Sprache und wird als Demoversion im Web frei zur Verfügung gestellt. Hat dieser Ansatz echtes Potenzial für die Erschließung von Wissen aus Büchern oder als Discoverability-Tool für Buchkataloge? Für einen Überblick über das neueste Werkzeug aus dem Hause Google lesen Sie meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.

EPUB 3, 3.0.1, 3.1, 3.2: Das Versions-Chaos der eBook-Formate

teaserSchon seit langem haben eBook-Produzenten die Qual der Wahl der EPUB-Versionen für ihre Veröffentlichungen: Bereits das Ende 2011 spezifizierte EPUB 3 mit seinen umfangreichen Features hat kaum ein Content-Anbieter in Gänze durchdrungen, zumal es bis heute keine ansatzweise vollständige Implementierung des Formates bei eBook-Marktplätzen und Lesesystemen gibt. Kurz vor der Fusion mit dem W3C hat uns das scheidende IDPF Anfang 2017 noch EPUB 3.1 hinterlassen: Eine ebenso notwendige wie sinnvolle Revision, die aber bis heute aufgrund fehlender Tool-Unterstützung quasi unbenutzbar ist. Nun ist seit einigen Monaten EPUB 3.2 in der Pipeline – ist damit ein Weg aus dem Versionchaos in Sicht? Ein Überblick:

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Innovations-Strategien im Publishing: Verlage als CMS-Anbieter

publishing-mobile-desktopDie Digitalisierungs-Projekte und Web-Auftritte deutscher Verlage dürften jetzt alle volljährig sein – um das Jahr 2000 starteten die meisten davon. Die dazu notwendigen Content-Management-Systeme sind mittlerweile zum festen Bestandteil der Systemlandschaft und IT-Infrastruktur im Publishing geworden. Aber CMS ist natürlich nicht gleich CMS: Von leichtgewichtigen Web-CMS-Applikationen bis zu hochintegrierten XML-Systemen für alle Inhalte und Publikationskanäle eines Verlags ist die Landschaft der Lösungen und Systemanbieter mittlerweile kaum noch überschaubar. In den letzten Jahren gibt es daneben aber einen bemerkenswerten Trend: Einzelne Verlagshäuser werden selbst zu CMS-Anbietern und bringen ihre zunächst für den eigenen Bedarf entwickelten Lösungen auch als Standard-System auf den Markt. Für einen Blick auf spannende Fallbeispiele für modernes Verlags-Content-Management lesen Sie meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.

EPUB-Praxis: Die EPUB-Metadaten

teaserIn den letzten Jahren ist das Thema Metadaten-Management in der deutschen Buchbranche breit diskutiert worden: Ganz zentral ist die Erkenntnis, dass die Auffindbarkeit und der Vertrieb von Büchern und eBooks entscheidend von sauber gepflegten Metadaten abhängt. Aber auch im Content von EPUB-Dateien spielen Metadaten eine kleine, aber feine Rolle für den Leser. Denn das EPUB-Format bringt sein ganz eigenes Metadaten-Modell mit, das zwar in der Theorie relativ einfach gehalten ist – dessen Feinheiten aber am Ende entscheidend für eine nutzergerechte Darstellung sind. Aus der Serie „EPUB-Praxis“ hier ein Überblick aller Möglichkeiten und Fallstricke beim Erzeugen von EPUB-Metadaten für eBooks:

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BPMN – das Schweizer Taschenmesser für die Geschäftsprozess-Modellierung

BPMN-TeaserpicIm Verlagsgeschäft gibt es verschiedene Anlässe, sich mit seinen eigenen Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen: Prozesse sollen optimiert werden, weil sie zu lange dauern oder zu teuer sind. Die Reorganisation von Geschäftsfeldern zwingt Beteiligte zur Übergabe von Arbeitsaufgaben. Und nicht selten sind System-Einführungs-Projekte ein Auslöser für eine Prozess-Analyse – Workflow-Komponenten müssen konfiguriert werden, und dazu benötigen die Entwickler Input der Fachabteilungen. Das Problem, das nun entsteht, ist immer wieder dasselbe: Prozesse müssen auf strukturierte Weise erfasst und zwischen vielen verschiedenen Beteiligten mit unterschiedlichem Fachwissen ausgetauscht werden. Ein Tool zur Geschäftsprozess-Modellierung muss her!

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Die Schattenseiten der Aufmerksamkeits-Ökonomie

weniger-pixel-e1466439994775Wird Ihnen der dauernde Zustrom an Content über ihre Online-Kanäle auch manchmal zu viel? Da sind Sie nicht alleine. Der Kampf um die Aufmerksamkeit und Nutzungszeit von Lesern und Medienkonsumenten wird heftiger. Maßnahmen wie die jüngsten Umstellungen im Facebook-Newsfeed zu Lasten von Verlagsinhalten sind nur ein oberflächliches Symptom für eine viel fundamentalere Veränderung: Content ist kein knappes Gut mehr. Noch mehr Inhalte werden nicht helfen – nur ein besserer Zugang zum Kunden. Wie kann das funktionieren? Lesen Sie dazu meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.

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