ePublishing-Startups: Lessons learned

teaserDer November war kein guter Monat für ePublishing-Startups: Mit Readfy und Oolipo in Deutschland sowie Pronoun in den USA haben innerhalb kurzer Zeit gleich drei Unternehmen, die mit viel Hoffnung in den Markt für digitales Lesen gestartet sind, ihr Scheitern verkündet. In der Branche ist seitdem immer wieder in Diskussionen zu hören, die Zeit für Experimente sei vorbei. Das wäre fatal, denn in der dynamischen Medienentwicklung der aktuellen Zeit wird es ohne immer weiteres Ausprobieren von neuen Ideen und Modellen nicht weitergehen. Aber auch experimentieren muss man lernen. Für Anregungen dazu, wie man Schritte zur Produktentwicklung anders angehen könnte, lesen Sie meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.

Was Verlage tun können, um ihre eBook-Produktion zu optimieren

teaserFast jeder Buch-Verlag in Deutschland hat über die letzten Jahre hinweg Erfahrungen mit eBooks gesammelt. Viele davon haben mittlerweile ein umfangreiches Portfolio aufgebaut und müssen sich mit dem Backlist-Management ihres EPUB-Angebots beschäftigten. Doch beim Übergang von den ersten Pilot-Projekten zu einer effizienten Serienproduktion stoßen viele Unternehmen mit ihrer eBook-Produktion an Grenzen. Denn ein einmal aufgesetzter Workflow kann für die niedrigen Margen bei eBooks langfristig zu teuer sein. Und nicht immer ist der erste Dienstleister auch der Beste. Zudem stellt die interne Prozesskette für digitale Medien ganz eigene Anforderungen – und die Qualitätssicherung über die vielen Endgeräte und Anwendungen hinweg bleibt dauerhaft eine Herausforderung. Wie können Verlage diese Optimierungsthemen erfolgreich angehen? Lesen Sie dazu ein aktuelles Interview von mir auf dem Blog meines Seminarpartners, der Akademie der deutschen Medien!

Digital Publishing Trends 2017

teaser-picWie üblich fassen Harald Henzler von smart digits und ich zur Buchmesse aus unserer Sicht wichtige Trends zusammen und reflektieren deren Auswirkung auf die Branche. Dabei erheben wir weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch den der umfassenden Analyse. Ziel ist die Anregung, das Nachdenken über langfristige Entwicklungen und über die Themen hinaus, die auf der nächsten Buchmesse schon wieder in anderem Lichte dastehen werden. Auf der Buchmesse haben wir unsere Trendschau in Vortragsform gehalten, dazu finden Sie einen Zusammenfassung in Form von zwei Beiträgen auf meiner Partnerplattform smart digitsder erste Artikel zeigt die Trends aus Sicht von Harald Henzler, im zweiten Artikel fasse ich meine aktuelle Einschätzung zusammen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!

Barrierefreiheit zum Anfassen: Canute, der “Kindle für Blinde”

CanuteBereits zum vierten Mal wird diese Woche auf der Frankfurter Buchmesse der Deutsche eBook-Award verliehen. Und wie auch in den vergangenen Jahren werden hier die spannendsten Produktentwicklungen aus dem digitalen Publizieren vorgestellt. Neben eBooks, Apps und Web-Publikationen aus allen Verlags-Genres war die Jury dieses Jahr besonders auf Entdeckungen im Bereich “Barrierefreiheit” gespannt – dem diesjährigen Schwerpunkt-Thema. Bereits bei der Wahl des Themas war uns klar, dass die Digitalisierung der Medienwelt auch für Barrierefreiheit und uneingeschränkten Content-Zugang riesige Chancen bietet. Mit “Canute” sind wir auf ein hochinteressantes Hardware-Projekt gestoßen, dem wir mit großer Freude den diesjährigen Sonderpreis verleihen.

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ePublishing im W3C: die Zukunft von EPUB im Web

w3cSeit inzwischen 10 Jahren begleitet uns das EPUB-Format als offener Standard für eBooks, quasi als „lingua franca“ des digitalen Publizierens – flankiert nur durch das Proprietärformat Mobipocket/KF8/KFX, das im Amazon-Ökosystem verwendet wird. Anfang des Jahres hat die weitere Entwicklung neue Rahmenbedingungen bekommen: das IPDF, das den Standard seit 2007 betreut hat, ist nach längeren Diskussionen im W3C aufgegangen – dem Industrie-Konsortium, das sich seit Anfang der 2000er-Jahre um die Weiterentwicklung von Web-Standards wie HTML, CSS, XML und Javascript kümmert. Der Zusammenschluss soll die technische Entwicklung von eBooks näher mit der des Web verzahnen und neue Möglichkeiten des digitalen Publizierens erschließen. Was bedeutet das für die Zukunft von EPUB? Ein Überblick:

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Gedanken zum digitalen Publizieren: dpc im Interview mit Manaswita Ghosh

manaswitaManaswita Ghosh ist eine junge indische Autorin, die ich bei meiner ersten Seminar-Reise nach Indien bei unserem Kurs für digitales Publizieren an der Seagull School of Publishing in Kalkutta kennenlernen durfte. Anlässlich ihres Debut-Romans “Solitude Revisited” habe ich mich mit ihr über Skype und Facebook ausführlicher über die Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Publizierens, die Unterschiede zwischen dem europäischen und dem indischen Buchmarkt und die Herausforderungen für den Nachwuchs der Branche unterhalten. Das ausführliche Interview ist auf Ihrer Blogplattform Manaswita writes erschienen.

Vom Knowledge Graph zu Google Lens: Die Zukunft der Suche

teaserVon den Anfängen von Google bis heute haben Suchmaschinen eine rasante Entwicklung hingelegt. Sie zeigt sich in der Online-Suche nach Web-Inhalten und prägt die Kundenerwartung in Consumer-Anwendungen und Fachdatenbanken. Ist man einmal den Komfort und die Usability der Google-Suche gewohnt, wird man sie kaum an anderer Stelle missen wollen. Mit sprachgesteuerten Assistenten und visueller Suche entwickeln sich aktuell neue Paradigmen in den Suchsystemen, die großes Potenzial für die Weiterentwicklung der nächsten Generation Content-Anwendungen haben. Was bedeuten diese Innovationen für Content-Anbieter im Netz? Für einen aktueller Überblick über die jüngsten Entwicklungen in der Online-Suche lesen Sie meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.

Digitale Produkte sind nie fertig: der Weg zur richtigen Update-Strategie

updatesEigentlich gehört es zu den Binsenweisheiten des Produktmanagements in der Online-Welt: Digitale Produkte sind nie fertig. Doch weil dieser Effekt zu den wahrscheinlich größten Unterschieden zwischen Digitalmodellen und klassischen Verlagsprodukten gehört, wird er in der Produktentwicklung oft vernachlässigt – auf allen Ebenen. Das Resultat ist allerorten zu besichtigen: Apps, die nach kurzer Zeit mit großen Verlusten wieder eingestellt werden; Online-Datenbanken, die lieblos gepflegt und auf dem Usability-Stand des Jahres 2000 vor sich hin vegitieren; Portale, die Geheimprojekte bleiben, weil der Google-Bot nicht den Weg hinein findet. Wie kann man es besser machen? Für einen Blick in die Best Practises für die digitale Produktentwicklung lesen Sie dazu meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.

Bücher im Browser: Das Web als Lese-Umgebung der Zukunft?

penguinbooksDas Schlagwort „Books in Browsers“ macht in der eBook-Welt bereits seit einigen Jahren die Runde: eBook-Content direkt im Browser zu lesen, liegt natürlich schon insofern nahe, als EPUB letztlich auch nur ein Container-Format für Content in HTML und CSS ist. Das machen schon Browser-Plugins wie EPUBReader und Readium deutlich, mit denen EPUB-Dateien in Browsern wie Firefox oder Chrome gelesen werden können. Anwendungen für Bücher im Browser setzen dieses Modell noch konsequenter um, verzichten gänzlich auf einen eigenen EPUB-Reader und stellen die Inhalte ausschließlich über eine serverbasierte Web-Applikation zur Verfügung.

In den letzten Monaten hat das Thema weiter an Fahrt gewonnen: Das IPDF als Standardisierungs-Organisation für EPUB und das W3C als Schirmherr über die Web-Technologien haben ihren Zusammenschluss verkündet und treiben die Diskussion über Bücher im Browser an. Schon seit einigen Jahren gibt es spannende Fallbeispiele für browserbasierte Buch-Umsetzungen, sowohl international als auch in Deutschland. Zeit für einen Rück- und Vorausblick: Welche Möglichkeiten bieten browserbasierte Anwendungen? Was lässt sich von bisherigen Fallbeispielen lernen? Wo liegen die Herausforderungen? Und was wird jetzt eigentlich aus den eReadern?

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Neue Perspektiven für visuellen Content: Trends für Virtual Reality und 360-Grad-Video von der i4c

IMG_1190Letzte Woche fand in München an der Hochschule für Fernsehen und Film die i4c-Konferenz statt, eines der interessantesten Events für Augmented Reality, Virtual Reality und 360-Grad-Video im deutschsprachigen Raum. Neben vielen aktuellen Fallbeispielen wurden auch Technologietrends und Erfahrungsberichte  von Filmemachern, Journalisten und Kreativen vorgestellt: Discoverability, Distribution und die jüngsten “lessons learned” waren mit im Programm. Für einen Überblick über die zentralen Trends und Erkenntnisse für die Gestaltung innovativer visueller Medien in 2017 lesen Sie dazu meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.