Die Schattenseiten der Aufmerksamkeits-Ökonomie

weniger-pixel-e1466439994775Wird Ihnen der dauernde Zustrom an Content über ihre Online-Kanäle auch manchmal zu viel? Da sind Sie nicht alleine. Der Kampf um die Aufmerksamkeit und Nutzungszeit von Lesern und Medienkonsumenten wird heftiger. Maßnahmen wie die jüngsten Umstellungen im Facebook-Newsfeed zu Lasten von Verlagsinhalten sind nur ein oberflächliches Symptom für eine viel fundamentalere Veränderung: Content ist kein knappes Gut mehr. Noch mehr Inhalte werden nicht helfen – nur ein besserer Zugang zum Kunden. Wie kann das funktionieren? Lesen Sie dazu meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.

Aktuelles Profi-Knowhow für Verlage und Medienhäuser: Das Zertifikatsprogramm “XML-Hersteller”

favicon-grossSeit Anfang des Jahrtausends ist XML zu einer der wichtigsten Basistechnologien im Publishing geworden: Waren es in den ersten Jahren zunächst vor allem Fachverlage mit ihren großen Publikationsvolumen, so sind – getrieben durch die Entwicklung der eBook-Produktion – mittlerweile auch viele kleine und mittelgroße Verlage aus dem Publikumsmarkt auf XML-basierte Herstell-Prozesse umgestiegen. Gerade bei der Einführung von XML im Verlag stellen sich immer wieder komplexere Fragen, die nicht ohne detaillierte Kenntnis der verschiedenen XML-Technologien zu lösen sind. Aber auch im laufenden Betrieb ist fundiertes XML-Knowhow unerlässlich für eine professionelle Herstell-Abwicklung. Um Verlagen und Medienhäusern die Gelegenheit zu geben, Mitarbeitern in den entsprechenden Bereichen aktuelles und praxiserprobtes Knowhow zu vermitteln, bietet die data2type GmbH in Zusammenarbeit mit dem mediacampus frankfurt und vielen Kooperationspartnern aus der Verlags-Branche ab 2018 erstmals eine umfassende berufsqualifizierende Zertifizierung für Hersteller im Bereich XML heraus.

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Seminarprogramm 2018

teaserPublishing braucht Know-How – vor allem in den heutigen Zeiten, wo sich die Technologie-Zyklen im Halbjahres-Takt abwechseln und die digitalen Produktformen sich schneller entwickeln als jemals zuvor. Als Teil meines Leistungsspektrums biete ich deswegen Seminare und Trainings zu Technologien, Werkzeugen und Methoden für das digitale Publizieren im Verlags- und Medienumfeld an. Die Schwerpunkt-Themen sind dabei unter anderem: Agile Methoden und digitale Produktentwicklung, eBook-Publishing in EPUB / EPUB3, App-Entwicklung und mobile Angebotsmodelle, Digitale Workflows und XML-Produktionswege, sowie Web-Technologien und ihr Einsatz im Verlagsumfeld.

Das aktuelle Seminarprogramm für 2018 finden Sie hier auf der Seite unter “Seminare”.  Ich biete meine Seminare im offenen Programm meiner Seminarpartner, der Akademie der Deutschen Medien, des Mediacampus Frankfurt, sowie bei der XML-Schule an. Alle Angebote können neben den hier aufgeführten Terminen selbstverständlich auch zur Durchführung in Ihrem Unternehmen gebucht werden. Gerne konzipiere ich neben dem offenen Seminarprogramm auch jede Art von individuellen Varianten mit Themenschwerpunkten nach Ihren Bedürfnissen – kommen Sie dazu jederzeit direkt auf mich zu!

ePublishing-Startups: Lessons learned

teaserDer November war kein guter Monat für ePublishing-Startups: Mit Readfy und Oolipo in Deutschland sowie Pronoun in den USA haben innerhalb kurzer Zeit gleich drei Unternehmen, die mit viel Hoffnung in den Markt für digitales Lesen gestartet sind, ihr Scheitern verkündet. In der Branche ist seitdem immer wieder in Diskussionen zu hören, die Zeit für Experimente sei vorbei. Das wäre fatal, denn in der dynamischen Medienentwicklung der aktuellen Zeit wird es ohne immer weiteres Ausprobieren von neuen Ideen und Modellen nicht weitergehen. Aber auch experimentieren muss man lernen. Für Anregungen dazu, wie man Schritte zur Produktentwicklung anders angehen könnte, lesen Sie meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.

Was Verlage tun können, um ihre eBook-Produktion zu optimieren

teaserFast jeder Buch-Verlag in Deutschland hat über die letzten Jahre hinweg Erfahrungen mit eBooks gesammelt. Viele davon haben mittlerweile ein umfangreiches Portfolio aufgebaut und müssen sich mit dem Backlist-Management ihres EPUB-Angebots beschäftigten. Doch beim Übergang von den ersten Pilot-Projekten zu einer effizienten Serienproduktion stoßen viele Unternehmen mit ihrer eBook-Produktion an Grenzen. Denn ein einmal aufgesetzter Workflow kann für die niedrigen Margen bei eBooks langfristig zu teuer sein. Und nicht immer ist der erste Dienstleister auch der Beste. Zudem stellt die interne Prozesskette für digitale Medien ganz eigene Anforderungen – und die Qualitätssicherung über die vielen Endgeräte und Anwendungen hinweg bleibt dauerhaft eine Herausforderung. Wie können Verlage diese Optimierungsthemen erfolgreich angehen? Lesen Sie dazu ein aktuelles Interview von mir auf dem Blog meines Seminarpartners, der Akademie der deutschen Medien!

Digital Publishing Trends 2017

teaser-picWie üblich fassen Harald Henzler von smart digits und ich zur Buchmesse aus unserer Sicht wichtige Trends zusammen und reflektieren deren Auswirkung auf die Branche. Dabei erheben wir weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch den der umfassenden Analyse. Ziel ist die Anregung, das Nachdenken über langfristige Entwicklungen und über die Themen hinaus, die auf der nächsten Buchmesse schon wieder in anderem Lichte dastehen werden. Auf der Buchmesse haben wir unsere Trendschau in Vortragsform gehalten, dazu finden Sie einen Zusammenfassung in Form von zwei Beiträgen auf meiner Partnerplattform smart digitsder erste Artikel zeigt die Trends aus Sicht von Harald Henzler, im zweiten Artikel fasse ich meine aktuelle Einschätzung zusammen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre!

Barrierefreiheit zum Anfassen: Canute, der “Kindle für Blinde”

CanuteBereits zum vierten Mal wird diese Woche auf der Frankfurter Buchmesse der Deutsche eBook-Award verliehen. Und wie auch in den vergangenen Jahren werden hier die spannendsten Produktentwicklungen aus dem digitalen Publizieren vorgestellt. Neben eBooks, Apps und Web-Publikationen aus allen Verlags-Genres war die Jury dieses Jahr besonders auf Entdeckungen im Bereich “Barrierefreiheit” gespannt – dem diesjährigen Schwerpunkt-Thema. Bereits bei der Wahl des Themas war uns klar, dass die Digitalisierung der Medienwelt auch für Barrierefreiheit und uneingeschränkten Content-Zugang riesige Chancen bietet. Mit “Canute” sind wir auf ein hochinteressantes Hardware-Projekt gestoßen, dem wir mit großer Freude den diesjährigen Sonderpreis verleihen.

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ePublishing im W3C: die Zukunft von EPUB im Web

w3cSeit inzwischen 10 Jahren begleitet uns das EPUB-Format als offener Standard für eBooks, quasi als „lingua franca“ des digitalen Publizierens – flankiert nur durch das Proprietärformat Mobipocket/KF8/KFX, das im Amazon-Ökosystem verwendet wird. Anfang des Jahres hat die weitere Entwicklung neue Rahmenbedingungen bekommen: das IPDF, das den Standard seit 2007 betreut hat, ist nach längeren Diskussionen im W3C aufgegangen – dem Industrie-Konsortium, das sich seit Anfang der 2000er-Jahre um die Weiterentwicklung von Web-Standards wie HTML, CSS, XML und Javascript kümmert. Der Zusammenschluss soll die technische Entwicklung von eBooks näher mit der des Web verzahnen und neue Möglichkeiten des digitalen Publizierens erschließen. Was bedeutet das für die Zukunft von EPUB? Ein Überblick:

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Gedanken zum digitalen Publizieren: dpc im Interview mit Manaswita Ghosh

manaswitaManaswita Ghosh ist eine junge indische Autorin, die ich bei meiner ersten Seminar-Reise nach Indien bei unserem Kurs für digitales Publizieren an der Seagull School of Publishing in Kalkutta kennenlernen durfte. Anlässlich ihres Debut-Romans “Solitude Revisited” habe ich mich mit ihr über Skype und Facebook ausführlicher über die Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Publizierens, die Unterschiede zwischen dem europäischen und dem indischen Buchmarkt und die Herausforderungen für den Nachwuchs der Branche unterhalten. Das ausführliche Interview ist auf Ihrer Blogplattform Manaswita writes erschienen.

Vom Knowledge Graph zu Google Lens: Die Zukunft der Suche

teaserVon den Anfängen von Google bis heute haben Suchmaschinen eine rasante Entwicklung hingelegt. Sie zeigt sich in der Online-Suche nach Web-Inhalten und prägt die Kundenerwartung in Consumer-Anwendungen und Fachdatenbanken. Ist man einmal den Komfort und die Usability der Google-Suche gewohnt, wird man sie kaum an anderer Stelle missen wollen. Mit sprachgesteuerten Assistenten und visueller Suche entwickeln sich aktuell neue Paradigmen in den Suchsystemen, die großes Potenzial für die Weiterentwicklung der nächsten Generation Content-Anwendungen haben. Was bedeuten diese Innovationen für Content-Anbieter im Netz? Für einen aktueller Überblick über die jüngsten Entwicklungen in der Online-Suche lesen Sie meinen aktuellen Artikel auf meiner Partner-Plattform smart digits.